Fact sheet
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Beschreibung
Welche Art von Wein ist es
Daginestra di Grifalco ist ein Aglianico del Vulture Superiore aus Aglianico, der im Gebiet des Vulture in der Basilikata angebaut wird. Es handelt sich um einen vollen, strukturierten Rotwein mit mineralischem Profil und feinen Tanninen, geprägt von Gärung und Ausbau in Fässern aus slawonischer Eiche sowie einer verlängerten Mazeration, die Intensität und Ausgewogenheit verleiht.
Woher er kommt
Die Trauben stammen aus Weinbergen in der Gemeinde Ginestra, im Herzen des Vulture in der Basilikata. Hier bewirtschaftet Grifalco Parzellen, die sich besonders für Aglianico eignen, setzt auf vollständige Reife und eine sorgfältige Auswahl des Leseguts, um einen Wein mit festem Gerüst und einer langen, präzisen geschmacklichen Entwicklung zu bieten.
Wie er erzeugt wird
Die Lese erfolgt manuell mit Selektion im Weinberg, gefolgt im Keller von einer zweiten Auslese mittels linearer Entrappung, die darauf abzielt, grünes Material zu entfernen und nur reife Beeren zu behalten. Nach sanftem Quetschen und Entrappen erfolgt die Gärung in Fässern aus slawonischer Eiche bei kontrollierter Temperatur bis 28 °C; die Mazeration dauert über 60 Tage und der biologische Säureabbau erfolgt auf natürliche Weise. Der Ausbau geht 12–18 Monate in Fässern aus slawonischer Eiche weiter und wird durch mindestens 12 Monate Flaschenreife abgeschlossen.
Verkostungsnotizen
Im Glas zeigt er sich in tiefem, leuchtendem Rubinrot. Das Bouquet ist reich, mit knackiger roter Frucht, einer eisenhaltigen Ader, Anklängen von Kakao und Nuancen von Hagebutte, Minze und Farn. Am Gaumen mineralisch, weit und strukturiert, mit feinen Tanninen und einer präsenten Säure, die Länge und A nhalt verleiht und den Abgang ausgewogen hält.
Wozu er passt
Passt ganz selbstverständlich zu herzhaften, gut strukturierten Gerichten, bei denen Tannin und Säure die Eiweißkomponente und langsame Garprozesse begleiten. Empfohlen zu Wild, Schmorgerichten und gereiftem Käse, wobei Intensität und Komplexität betont werden, ohne an Präzision am Gaumen zu verlieren.
Wann servieren
Ein Rotwein für Abendessen und strukturierte Menüs, wenn man ein charaktervolles, aber maßvolles Glas sucht. Er zeigt sich am besten serviert bei 16–18 °C und, wenn gewünscht, nach kurzer Belüftung im Dekanter, um das Tanninprofil zu entspannen und die Aromen zu schärfen. Die lange Mazeration und der Ausbau in slawonischer Eiche tragen zu seiner Fähigkeit bei, sich mit der Zeit zu entwickeln.