Fact sheet
Beschreibung
Was für ein Wein ist das?
Der Primitivo di Manduria von Masseria Ficarigna ist ein Rotwein aus Primitivo-Trauben, die im Salento angebaut werden. Er präsentiert sich vollmundig und fruchtig, mit mittlerem bis vollem Körper und einem weichen, anhaltenden Charakter. Die Reifung in mittel getoasteten Eichenfässern verleiht Struktur und dezente Röstnoten, ohne die Frische und Intensität der Rebsorte zu überdecken. Die Vergärung mit temperaturkontrollierter Maischung unterstreicht die Frucht und sorgt für ein klares Aromaprofil.
Woher stammt er?
Masseria Ficarigna befindet sich im Herzen des Salento, im Gebiet Manduria, auf 50 bis 100 Metern über dem Meeresspiegel. Das Mittelmeerklima mit heißen Sommern und milden Wintern sorgt für eine gleichmäßige Ausreifung der Trauben. Kalk- und Lehmböden speichern Wasser und liefern Mineralstoffe, Eigenschaften, die für die aromatische Konzentration typisch für Primitivo und für eine ausgeprägte Würze sorgen – für einen ausdrucksstarken und harmonischen Stil.
Wie wird er erzeugt?
Die Lese findet Ende September von Hand statt, mit Selektion der Trauben im idealen Reifegrad. Nach der Maischegärung und Entrappung gärt der Most temperaturkontrolliert in Edelstahltanks, mit etwa 10-tägiger Maischung, damit Farbe und Tannine extrahiert werden. Nach der Gärung reift der Wein vier Monate lang in mittel getoasteten Eichenfässern und ruht anschließend kurz in der Flasche, damit sich das Aromaprofil stabilisieren kann.
Verkostungsnotizen
Im Glas zeigt er sich tief rubinrot, klar und dicht. In der Nase intensive Aromen von reifer roter Frucht wie Kirsche und Himbeere, dazu Noten von Bitterkakao, Vanille und leicht rauchige Anklänge durch den Fassausbau. Am Gaumen trocken, mit mittlerem bis vollem Körper, geschmeidigen Tanninen und gut eingebundener Wärme. Im Abgang bleiben die fruchtigen und gerösteten Noten lange präsent, mit schöner Ausgewogenheit und Harmonie.
Wozu passt er?
Dieser Primitivo di Manduria passt hervorragend zu Gegrilltem wie Schweinerippchen oder Rindersteak und zu Hartkäse wie gereiftem Pecorino. Zu regionalen Gerichten empfiehlt er sich zu Spezialitäten wie Orecchiette mit Stängelkohl, auch zu gerösteten Kastanien ein Genuss. Das fruchtige Profil und die Tanninstruktur unterstreichen die kräftigen Aromen dieser Speisen.
Wann genießt man ihn am besten?
Am besten kommt der Wein jung zur Geltung, innerhalb der ersten drei Jahre, wenn Frische und geschmeidige Tannine besonders hervortreten. Dank des ausgewogenen Zusammenspiels von Struktur und Säure entwickelt er sich aber bis zu fünf Jahre weiter und spielt dann stärker geröstete Noten aus. Servieren bei 16–18 °C, die Flasche mindestens eine halbe Stunde vorher öffnen, damit sich die Aromen voll entfalten.